Freitag, 31. August 2012

Super Essen

Ich freue mich immer wenn ich die Route in die Richtung von Barcelona fahre. Dort gibt es nämlich eine Rastanlage, die einfach nur fantastisch ist. Einerseits sind hier die sanitären Anlagen ganz einfach super und andererseits kann man hier ganz hervorragend und vor allem auch günstig essen. Hier gibt es Spezialitäten der spanischen Küche und vor allem viele katalanische Gerichte aus der Region hier. Deshalb richte ich es wirklich immer so ein, dass ich hier eine Nacht einen Stop einlege.

Ich esse eigentlich nicht sehr viel und versuche mich auch halbwegs gesund zu ernähren. Gut, bei meinem Beruf ist das nicht immer so einfach, aber mit ein bisschen gutem Willen geht das schon. Und zwischendurch kann man dann ja auch mal ein bisschen sündigen.



















Bild: pixelio.de/media/37213

Donnerstag, 30. August 2012

Selbst viel Arbeit

Wenn ich von meiner Tour zurück bin, dann wartet auf mich selbst viel Arbeit. Ich restauriere in meiner Freizeit nämlich auch immer mal wieder einen Oldtimer und verkaufe die dann anschließend wieder. Mir liegt nicht unbedingt so viel am Fahrzeug selbst, sondern vielmehr am Schrauben und Basteln. Ich habe schon einige Autos auf diese Weise an den Mann gebracht.

Meist suche ich mir Objekte im Internet, die ich dann günstig kaufe. Klar, die Ersatzteile kosten dann natürlich auch noch einiges und die Zeit die man damit verbringt, die kann sowieso nicht bezahlt werden. Aber darum geht es ja auch nicht wirklich. Ich will damit kein Vermögen verdienen. Wenn ich mehr Platz zur Verfügung hätte, dann würde ich auch sicher mal den ein oder anderen Wagen behalten.


















Bild: pixelio.de/media/603251

Bestens ausgestattet

Bei meinen vielen Fahrten steht man ja eigentlich immer unter Zeitdruck. Aber ich habe Gott sei Dank einen Chef der Wert darauf legt, dass wir Fahrer auch unsere Ruhezeiten einhalten. In der Regel bevorzuge ich meine speziellen Rastanlagen, an denen ich dann auch nach der Nacht duschen kann und wo die Preise auch für Essen recht gut sind.

Am Abend sitzen die Fahrer aus vielen Nationen dann oft zusammen und es herrscht ein internationales Sprachgemisch, aber im Grunde verstehen wir uns alle recht gut. Trotzdem bin ich natürlich auch im LKW gut ausgerüstet. Ich habe mir extra ein Netbook gekauft und kann so auch mal im Internet surfen und einen kleinen Fernseher habe ich auch bei mir eingebaut. So ist die Zeit auf den Rasthöfen nicht immer ganz so langweilig und vor allem kann ich dann unterwegs auch mal Fussball schauen. Also ist das Leben als Fahrer auf der Straße nicht ganz so schlimm wie viele glauben.
















Bild: flickr.com/photos/bloqseven/39502486/

Mittwoch, 29. August 2012

Ab nach Spanien

Ich hatte jetzt zwei Tage frei und heute Abend geht es aber wieder auf Tour. Ich muss diesmal eine Ladung mit Maschinenteilen nach Spanien bringen. Die Tour führt mich diesmal in einen Vorort von Barcelona und auf dem Rückweg nehme ich dann eine Ladung Obst mit nach Deutschland.

Die Fahrten nach Spanien sind in den letzten Wochen nicht mehr so häufig wie es noch vor zwei oder drei Jahren der Fall war. Man merkt hier doch sehr stark, dass die Wirtschaft in Spanien deutlich am Boden liegt und die Firmen nur wenig Kapital zur Verfügung haben. Ich finde das sehr schade, denn ich finde dieses Land und seine Menschen sehr toll und ich fahre gerne hierher, egal in welche Region des Landes mich der Weg führt. Bleibt nur zu hoffen, dass sie ihre Schwierigkeiten bald in den Griff bekommen und es wieder aufwärts geht. Für diese Fahrt hoffe ich aber auch, dass es dort nicht mehr so heiß ist wie vor vier Wochen. Als ich nämlich das letzte Mal hier in der Gegend von Malaga war, da zeigt das Thermometer stolze 44 Grad im Schatten.


























Bild: flickr.com/photos/64479867@N00/542109885/

Montag, 27. August 2012

Hallo zusammen

Hallo zusammen ihr Leute das draußen in der weiten Welt.

Ich bin Sebastian, bin 31 Jahre alt und von Beruf LKW-Fahrer im Fernverkehr. Den Job mache ich nun seit sechs Jahren und bin schon weit herumgekommen. Leider habe ich dadurch aber sehr wenig Freizeit, weil ich eigentlich die ganze Woche auf der Straße unterwegs bin. Meistens komme ich nur am Wochenende nach Hause. Dieses Zuhause liegt in Gießen in Mittelhessen. In meiner Freizeit, sofern mir welche bleibt, gehe ich gerne spazieren oder fahre mit dem Rad. Seit drei Jahre bin ich mit Heike zusammen, aber wir wohnen noch jeder für sich in seiner Wohnung.















Bild: pixelio.de/media/588178